Gottesdienste und Veranstaltungen

Bei den Gottesdiensten in und um die Dankeskirche gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln.


Gottesdienstplan für die kommenden Wochen - jeweils 11 Uhr

 

31.12. Pfarrerin Bausch 17 Uhr

1.1. Einladung nach Gelnhausen

8.1. Pfarrer Zinn

 15.1 Pfarrer Schomburg

22.1. Einladung nach Gelnhausen

29.1 Dekan  Hammann

Gedanken zur Jahreslosung 2023

Die Augen öffnen

 

Vieles im Leben widerfährt einem unerwartet. Es ist nicht geplant. Man hat keine Vorkehrungen getroffen. Man muss damit zurechtkommen. Corona ist zum Beispiel so etwas. Oder die hohen Gaspreise, wobei hohe Preise ja nicht so lebensbedrohlich sind wie der Angriffskrieg auf die Ukraine selbst.

Für vieles im Leben kann man nichts und muss doch damit leben lernen. Die Augen zu verschließen ist keine Lösung. Das ist nicht neu, aber die Menge dessen, was uns in den letzten Jahren abverlangt wurde, fühlt sich größer an als zuvor. Dass es besser wird im neuen Jahr und leichter, mag man kaum glauben. Ob Gott da noch den Überblick behält? Ob er mit dem, wo er gebraucht wird, möglicherweise auch an seine Grenzen stößt?

Hagar, Magd von Sarah und Nebenfrau von Abraham, macht eine erstaunliche Entdeckung: „Du bist ein Gott, der mich sieht!“, sagt sie zu dem Engel. Sie war in eine Situation geraten, in der ihr nur noch die Flucht ratsam erschien. Sie würde in Kürze Abraham einen Sohn zur Welt bringen, was Sarah bis dato nicht vermocht hatte, und die Eifersucht der Kinderlosen und die mangelnde Unterstützung des Stammvaters trieb Hagar in die Wüste. Das änderte jedoch wenig an ihrer Lage: Als einzelne Schwangere konnte dieser Weg nur eine Sackgasse sein.

Da eilt ein Engel herbei und zeichnet von Hagars Zukunft ein anderes Bild. Sie wird einen Sohn gebären, Ismael, der seinerseits unzählige Nachkommen haben wird. Also keine Sackgasse, sondern ein vielversprechender Weg tut sich da auf. Was Hagar selber nicht sehen kann, muss Gott ihr erst zeigen. Er nimmt ihr zwar nicht die Zumutung ab, zurückzukehren in ihre komplizierte Gegenwart. Aber er weitet ihren Blick auf den Horizont: er kennt das Elend seiner Leute und lässt sie nicht fallen, egal was passiert.

Dass Gott so aufmerksam auf seine Menschen achtet, erkennt Hagar am „Brunnen des Lebendigen“. Sie kann ins Unbekannte aufbrechen und wird leben, weil Gott nicht von ihrer Seite weicht.

 

Ein gesegnetes neues Jahr 2023 wünsche ich Ihnen!

Propst Dr. Volker Mantey

Marburg

Grafik: medio.tv/Wolfgang Fricke

Impuls zur Woche

Corona ohne Ende. Die Sehnsucht nach einem Leben jenseits der Pandemie wächst. So langsam geht vielen die Kraft aus. Wir stoßen an unsere Grenzen, fühlen uns ohnmächtig. Wann sehen wir das Licht am Ende des Tunnels? Ein Impuls von Stefanie Bock, Carmen Krimmel und Hannah Diemel über Grenzen während der Pandemie und eine große Sehnsucht.

Hört Gott uns, wenn wir beten? Oder verpuffen unsere Worte? Pfarrerin Heike Bausch hat nach Antworten gesucht und ist fündig geworden.

Während der Corona-Zeit ist es manchmal schwer, etwas Verlässliches zu finden. Kirchenvorsteherin Martina Rothländer hat Tipps.

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man gerade kaum noch Menschen lächeln sieht? Schade, findet Kirchenvorsteherin Martina Kailing in ihrem Impuls zur Woche.

Der Weltgebetstag blickt in diesem Jahr nach Vanuatu. Karla Wecke lädt ein zur Bildmeditation des Titelbildes von Juliette Pita.