Ein Baum für die Ökumene

Beim Gründungsfest der Pfarrei St. Raphael im September 2021 hatte Pfarrer Uwe Steuber vom evangelischen Kooperationsraum Kinzigaue ein besonderes Geschenk überreicht: eine Baumpatenschaft. Jetzt war es soweit, gemeinsam mit Pfarrer Hans Joachim Imhof, stellvertretender Vorsitzender des Kooperationsausschusses, konnte er das Geschenk übergeben. Revierförster Lukas Rippl hatte das Bäumchen gepflanzt, am Waldrand zwischen dem Höchster Friedhof und dem Kaiserbaum. „Keine deutsche Eiche, wir haben uns für einen Wildapfel entschieden“, sagte Steuber. „Apfel und Apfelbaum wecken manche Assoziationen, von Adam und Eva bis hin zu Martin Luther. Zudem steht so ein Baum symbolisch für das Wachsen und Gedeihen einer christlichen Gemeinde.“

 

„Diese alte Baumart „malus sylvestris“, so der botanische Name, bereichert die Artenvielfalt in unseren Wäldern“, betonte Sigrun Brell, stellvertretende Leiterin des Forstamtes Hanau-Wolfgang. Pfarrer und Dechant Markus Günther nahm das Geschenk entgegen und versorgte das Bäumchen gleich mit Wasser. „So eine Patenschaft beinhaltet immer auch eine Verpflichtung. Es ist nun unsere Aufgabe als Pfarrei, uns um den Baum zu kümmern, dass er wachsen und blühen und Früchte tragen kann“, erklärte Günther. Der kleine Baum wurde gegen Wildverbiss geschützt und mit einem Schild versehen.

 

Bildunterschrift: Sigrun Brell (von links), Karla Wecke, Markus Günther, Uwe Steuber, Lukas Rippl und Hans Joachim Imhof bei der Baumpflanzung im Höchster Wald

 

Konfirmation in der Dankeskirche

 „Ihr seid das Beste, was Gott passieren kann“.

Sieben Konfirmanden, ihre Familien, zwei Teamerinnen und Gemeindemitglieder erlebten

einen sehr schönen Konfirmationsgottesdienst, der von Pfarrerin Bausch ansprechend feierlich

gestaltet wurde und in dem die Konfirmanden immer wieder persönlich angesprochen

wurden. Die Konfirmierten nahmen das Abendmahl in einem mit ihrem Namen versehenen

Einzelkelch ein.

 

Konfirmierte: Amelie Fischer, Clemens Haas, Felix Hummel, Niclas Jerichow, Emma Relecker, Lukas Weigelt.

Teamerinnen: Isabell Leske, Lena Rothländer, Leonie Arweiler

 

Kanzelrede: Die Klimageschichte und der Mensch

Die Geschichte der Menschheit und das Klima sind eng miteinander verknüpft.

Vor etwa sieben Millionen Jahren begann unsere Geschichte im Ostteil Afrikas. Seitdem ist unsere Entwicklung eng mit dem Klima verbunden. An dieser Stelle soll nun die Entwicklung seit Beginn der Zeitrechnung betrachtet werden.

Die Zeitreise beginnt im  "Klima Optimum der Römerzeit", geht weiter über die kleine Eiszeit bis zu unserem heutigem Klima. Was sind die Ursachen der Klimaänderungen und wie hat der Mensch sich darauf eingestellt und wie wird er sich künftig darauf einstellen.

In dieser Folge der Reihe Kanzelreden geht es um unsere Verantwortung für ein Umdenken 

zu einem nachhaltigen Umgang mit unserer Umwelt. Dr. Udo Busch vom DWD (Deutschen Wetterdienst) in Frankfurt nimmt uns mit auf eine kurze Zeitreise über „Wetter und Klima“.

 

Gottesdienst in der Dankeskirche am 15. Mai um 11 Uhr.

 

Aktuelles aus dem Kirchenvorstand

 

Dach des Gemeindesaales „osterfein“

Das in die Jahre gekommene und nicht mehr den Anforderungen genügende Dach das Gemeindesaales der Kirche präsentiert sich vor Ostern mit anthrazitfarbenen, neuen Ziegeln. Kleine Ausbesserungen am Dachstuhl und ein frischer  Anstrich des älteren Teils der Schalung des Traufbereichs fallen zwar weniger ins Auge, vervollständigen jedoch die Dachrenovierung.

 

Haushalt

Der Haushalt des Jahres 2021 sowie der Haushaltsansatz des aktuellen Jahres wurden vom KV mit Unterstützung von Frau Löwer vom Kirchenkreisamt Schlüchtern besprochen und verabschiedet. Wer sich für die zugrunde liegenden Zahlen interessiert, kann die Unterlagen bis 22. April im Evangelischen Gemeindebüro einsehen (Obere Haitzer Gasse 23, Gelnhausen).

 

Spendenbox statt Klingelbeutel

Die neue Kollektenordnung der EKKW (ab 1.1.2021) vereinfacht das Spendensammeln und reduziert Verwaltungskosten. Nun soll künftig erst einmal alles im Gottesdienst gesammelte Geld nicht direkt einem bestimmten Zweck zugeordnet werden, sondern in einen Topf fließen; der Klingelbeutel entfällt. Über 85 Prozent der eingesammelten Spenden kann die jeweilige Kirchengemeinde frei verfügen. Das Geld kann für eigene Vorhaben, aber auch für überregionale Aufgaben verwendet werden. Dies entscheidet der Kirchenvorstand. Für überregionale Aufgaben hält die Landeskirche Empfehlungen als Hilfestellung bereit. Jetzt kommt die neue Spendenbox ins Spiel: Um besondere Projekte oder Anschaffungen finanzieren zu können, steht jeweils für einige Wochen die neue Spendenbox am Ausgang, die z.B. aktuell um eine Spende für die Arbeit mit den Konfirmanden.

 

 

Abschied von Pfarrer Uwe Steuber

 

Nach 36 Jahren Pfarrdienst in unseren Kirchengemeinden wird unser Pfarrer Uwe Steuber im Juni in Ruhestand gehen.

Große und wichtige Meilensteine in der Geschichte unserer Kirchengemein-
de fallen in seine Dienstzeit und sind seinem Engagement mit zu verdanken. Die große Sanierung der Marienkirche von 1986 bis 2002, die Gründung der Stiftung Marienkirche, der Neubau der Orgel und die Sanierung der Dankeskirche in Haitz sind nur einige Großprojekt neben vielem anderen. Im nächsten Gemeindeboten werden wir ausführlich über seine Tätigkeit in Gelnhausen und Haitz/Höchst
berichten.
Die Pfarrstelle wird im Mai im kirchlichen Amtsblatt ausgeschrieben. Über die Bewerbungen entschei-
det in diesem Fall die Bischöfin unserer Landeskirche, da die Besetzung von Pfarrstellen immer im
Wechsel von Kirchengemeinde und Bischofsamt geschieht. Wir hoffen, dass die Pfarrstelle 2 im
Herbst 2022 wieder besetzt werden kann. Schon jetzt bitten wir um Verständnis, wenn durch die lan-
ge Vakanz nicht alles im gewohnten Maße läuft.


Beten für den Frieden

 

"Das Leid, das der Krieg in der Ukraine über so viele Menschen bringt, berührt und erschüttert uns tief. Wir suchen Halt in der Kraft Gottes, die auch im Leid und in der Ohnmacht trägt." Mit deutlichen Worten hat sich die kurhessische Synode gegen den Ukrainekrieg ausgesprochen. Das Wort der Landessynode zum Krieg in der Ukraine an die Gemeinden der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck ruft dazu auf, für den Frieden zu beten.

 


Kinder setzen Zeichen für den Frieden

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt Groß und Klein. Die Jungen und Mädchen des Kindergottesdienstes haben für die Menschen in der Ukraine gebetet und gemeinsam ein "Friedensplakat" gestaltet. Damit wollen die Kinder ein Zeichen gegen den Krieg setzen.

 

Viele Kinder beunruhigen die Bilder aus der Ukraine. Das Religinspädagogische Institut der EKHN und EKKW rät, auf die Fragen der Kinder und Jugendlichen einzugehen. Zudem sollten Kinder nicht alleine im Fernsehen, auf dem Tablet oder Fernseher Berichte aus den Kriegsgebieten schauen. Hier finden Sie konkrete Tipps wie Eltern und Großeltern ihre Kinder bei diesem Thema begleiten können.

 


 

Veränderung der Gottesdienstzeit

 

 

 

Damit weiterhin regelmäßig Gottesdienste in der Dankeskirche stattfinden können, beginnt der Gottesdienst bis auf Weiteres um 11 Uhr.

Alle Gottesdienste finden nach der 3G-Regel statt.

 

Achtung: Diese Regelung beginnt am 20. Februar.

 


Konfi-Wochenende

Hat Gott ein Geschlecht? Ist Gott ein "er", eine "sie" oder divers? Darüber haben sich unsere beiden aktuellen Konfi-Jahrgänge den Kopf zerbrochen. Sie waren in Frankfurt im Bibelhaus Erlebnismuseum und im Garten der Dankeskirche. Spannende Diskussionen, kritische Fragen, viel Spaß und Gesang gehörten dazu. Vielen Dank liebe Konfis für zwei coole Tage mit euch.

Aktueller Gemeindebote der Kirchengemeinde Haitz
Gemeindebote Ausgabe 587

Der Gemeindebote (gültig von März bis Juni 2022)

 

Zum Runterladen auf das Bild klicken


Glocken rufen zum Gebet

Morgens, mittags und abends rufen die Glocken der Dankeskirche zum persönlichen Gebet. Im Gebet wächst die Kraft zum Handeln für unsere Nächsten.

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